Die 7 Todsünden der Hundeerziehung | PARTNER HUND Magazin
Das sollten Sie bei der Hundeerziehung vermeiden

Die 7 Todsünden der Hundeerziehung

Wenn Ihr Vierbeiner den Gehorsam verweigert, versteht er vermutlich gar nicht, was Sie von ihm wollen. Keine Sorge, Ihr Hund ist nicht dumm. Das Problem liegt bei Ihnen.
 
Die 7 Todsünden der Hundeerziehung © animals-digital.de
Sie sagen "Sitz" und er legt sich hin? Dann haben Sie wohl einen oder mehrere Erziehungsfehler gemacht.

Gründe für Ungehorsam

Sie rufen sich die Seele aus dem Leib, doch Ihr Hund spielt munter weiter? Sie sagen "Sitz" und er legt sich hin? Dann haben Sie wohl einen oder mehrere Erziehungsfehler gemacht.

Fehler Nr. 1: Dauerbeschallungs-Effekte

Ihr Hund ist nicht schwerhörig. Wenn er das das Kommando kennt, genügt ein einziger Ruf. Jedes weitere Wort ist überflüssig und untergräbt Ihre Autorität. Wenn Sie immer wieder "Hier!" brüllen, kommt er garantiert nicht. Sie sagen ihm ja laufend, wo Sie sind und dass Sie auf ihn warten (oder ihm sogar folgen?).

Fehler Nr. 2: Wenn Wort und Geste einander widersprechen

Ihr Hund deutet Ihr Mienenspiel, Ihre Körpersprache und die Betonung Ihrer Worte - und kombiniert. Stimmen Ihre Haltung und Ihre Gesten nicht überein, haben Sie verloren. Wer zitternd vor Wut und "Komm her" säuselt, kann lange auf seinen Hund warten.

Fehler Nr. 3: Nachlässigkeit und Vergesslichkeit

Wenn Sie anfangs konsequent waren und weil er es jetzt "kann", nachlässig werden, hat er sie. Er wird bald gar nichts mehr tun. Gleiches droht, wenn Sie grundsätzlich jede brave Handlung mit einem Leckerli belohnen. Er wird nur noch "gegen Bezahlung" arbeiten wollen.

Fehler Nr. 4: Mehrfaches Kommando

Der Hund liegt, Sie gehen zurück und sagen dabei ständig "bleib!". Sobald Sie verstummen, rast Waldi Ihnen strahlend hinterher. Denn er hat gelernt: Nur solange das Kommando ertönt, darf er sich nicht rühren…

Fehler Nr. 5: Kommando zu früh

Er hat sich entfernt, da rufen Sie "Bei Fuß!". Möglich, dass er es gehört hat, doch jetzt wird es ihn nur irritieren. Ähnlich wirkungslos sind "Hopp"-Kommandos fünf Meter vor dem Graben. Der Hund kann die Worte nicht mit ihrer Bedeutung verknüpfen.

Fehler Nr. 6: Lob zu spät

Ein guter Hund will Anerkennung für das, was er getan hat. Doch es dauert, bis Sie das Leckerli aus der Tasche rauskriegen. Vor lauter Hektik schieben Sie es dem Vierbeiner in dem Moment in den Rachen, in dem er winselnd darum bettelt. Letzteres wird er jetzt vermutlich immer tun.

Fehler Nr. 7: Die innere Uhr und andere Äußerlichkeiten

Auf dem Hundeplatz funktioniert Ihr Vierbeiner perfekt, zu Hause benimmt er sich wieder total daneben. Gründe: 1. Sie haben draußen zu wenig geübt, der Hund glaubt, dass er nur in der Hundeschule gehorchen muss. 2. Sie sind nur im Kurs konsequent. 3. Sie motivieren im Kurs mit Leckerlis und Spielzeug, außerhalb soll es plötzlich auch ohne funktionieren.
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